Übergangsphasen in der Unternehmensnachfolge: Wie der Wechsel an der Spitze gelingt

Dr. David Hoeflmayr

Experte für Unternehmenswertsteigerung

Das Wichtigste in Kürze

Die Übergangsphase ist die kritischste Phase der Nachfolge – nicht die Vertragsverhandlung, nicht die Bewertung, sondern die Monate, in denen zwei Führungspersonen gleichzeitig an Bord sind.

Vier Übergangsmodelle sind in der Praxis häufig:
familieninterne Parallelführung, Geschäftsführervertrag nach Verkauf, Beraterrolle und externer Geschäftsführer mit Familie im Hintergrund. Jedes hat eigene Risiken und erfordert spezifische Strukturen.

Die häufigste Ursache für Konflikte:
unklare Rollen. Wer entscheidet? Wer informiert wen? Wer spricht mit Kunden? Ohne schriftliche Rollenklärung entstehen Parallelstrukturen und Machtkämpfe.

Der Senior muss loslassen – und dafür braucht er eine eigene Perspektive.
Ohne neue Aufgabe kehrt er ins Unternehmen zurück. Die Zeit danach muss genauso geplant werden wie die Übergabe selbst.

Ein Beirat ist der wirksamste Puffer. Er stabilisiert die Übergangsphase, legitimiert den Nachfolger und gibt dem Senior eine sinnvolle Rolle – ohne operative Einmischung.

Bis zum Tag der Übergabe sind Sie am Ruder. Danach übernimmt der Nachfolger – zumindest in der Theorie. In der Praxis gibt es fast immer eine Übergangsphase, in der Verantwortung geteilt wird. Diese Phase ist die kritischste im gesamten Nachfolgeprozess. Nicht die Vertragsverhandlung, nicht die Bewertung, nicht die steuerliche Gestaltung – sondern die Monate, in denen zwei Kapitäne auf der Brücke stehen.

In dieser Phase entscheidet sich, ob die Übergabe dauerhaft gelingt. Der Nachfolger muss sich beweisen, der Senior seine neue Rolle finden, das Team sich neu orientieren. Rollen verschieben sich, Verantwortung verteilt sich neu, Loyalitäten werden auf die Probe gestellt. Ohne klare Struktur wächst Reibung – und Reibung schwächt Handlungsfähigkeit.

Dieser Beitrag beschreibt die vier typischen Übergangsmodelle, zeigt, welche Konflikte in jeder Konstellation entstehen – und gibt konkrete Empfehlungen, wie Sie die Übergangsphase so gestalten, dass das Unternehmen gestärkt daraus hervorgeht.


Warum die Übergangsphase so gefährlich ist

Die Übergangsphase ist aus drei Gründen die verwundbarste Zeit im Lebenszyklus eines Unternehmens:

Doppelte Führung schafft Unsicherheit. Wenn zwei Personen – Senior und Nachfolger – gleichzeitig Führungsverantwortung tragen, wissen Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten oft nicht, an wen sie sich wenden sollen. Wer entscheidet? Wer hat das letzte Wort? Diese Unklarheit lähmt die Organisation und fördert politisches Verhalten.

Der Senior kann nicht loslassen. Die vermutlich häufigste und am meisten unterschätzte Herausforderung. Der Unternehmer hat das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt. Es ist Teil seiner Identität. Formal ist übergeben, aber faktisch bleibt er präsent – erscheint weiterhin im Büro, korrigiert Entscheidungen, kontaktiert Kunden. Das untergräbt die Autorität des Nachfolgers und kann in Wochen gefährden, was über Monate aufgebaut wurde. Das Buch Die stille Seite der Nachfolge beschreibt genau diesen inneren Prozess.

Das Unternehmen muss gleichzeitig funktionieren und sich verändern. Die Übergangsphase ist kein Sabbatical. Das operative Geschäft läuft weiter – Kunden bestellen, Lieferanten liefern, Mitarbeiter erwarten Führung. Der Nachfolger muss gleichzeitig das Tagesgeschäft bewältigen und seine eigene Autorität aufbauen. Das erfordert Energie, Struktur und – vor allem – ein Team, das mitzieht.


Vier typische Übergangsmodelle

Nicht jede Übergabe sieht gleich aus. Die Übergangsphase hängt davon ab, wer übernimmt und wie die Übergabe strukturiert ist. Vier Modelle sind in der Praxis besonders häufig:

Modell 1: Familieninterne Übergabe mit paralleler Führung

Der Sohn oder die Tochter übernimmt schrittweise die Geschäftsführung, während der Senior noch im Unternehmen aktiv ist – typischerweise über ein bis drei Jahre. Beide führen parallel, mit zunehmender Verantwortung für den Nachfolger.

Typische Dauer: 12–36 Monate.

Größtes Risiko: Der Senior lässt nicht los. Er erscheint weiterhin täglich, greift in Entscheidungen ein, kontaktiert Kunden direkt. Die Mitarbeiter wissen nicht, wem sie folgen sollen. Der Nachfolger fühlt sich kontrolliert statt unterstützt. Was als Mentoring gemeint ist, wird als Misstrauensvotum wahrgenommen.

Lösung: Klare Phasenplanung mit definierten Meilensteinen. In Phase 1 führt der Senior, der Nachfolger beobachtet und übernimmt Teilbereiche. In Phase 2 führen beide parallel mit klar abgegrenzten Zuständigkeiten. In Phase 3 führt der Nachfolger, der Senior zieht sich zurück und steht nur noch beratend zur Verfügung. Jede Phase hat ein definiertes Ende – nicht „wenn es so weit ist“, sondern ein konkretes Datum. Ein Beirat kann als Puffer zwischen beiden Generationen dienen und dem Nachfolger institutionellen Rückhalt geben.

Modell 2: Geschäftsführervertrag nach Unternehmensverkauf

Der bisherige Inhaber bleibt nach dem Verkauf als angestellter Geschäftsführer im Unternehmen – typischerweise für ein bis drei Jahre. Der neue Eigentümer erwartet Kontinuität und Wissenstransfer; der ehemalige Inhaber bindet sich vertraglich.

Typische Dauer: 12–36 Monate.

Größtes Risiko: Der ehemalige Inhaber ist jetzt Angestellter – aber fühlt sich weiterhin als Chef. Er trifft Entscheidungen auf eigene Faust, ignoriert Vorgaben des neuen Eigentümers oder kämpft gegen strategische Veränderungen. Gleichzeitig kann die Motivation sinken, weil die unternehmerische Freiheit fehlt. Die Konsequenz: Konflikte mit dem Käufer, Frustration auf beiden Seiten, im schlimmsten Fall eine vorzeitige Trennung, die das Unternehmen destabilisiert. Mehr zu den verschiedenen Modellen nach dem Verkauf finden Sie im separaten Beitrag.

Lösung: Vor dem Closing präzise regeln: Welche Entscheidungskompetenzen hat der ehemalige Inhaber? An wen berichtet er? Welche Themen erfordern Abstimmung mit dem neuen Eigentümer? Dazu gehören auch weiche Faktoren: Wie oft ist er im Büro? Welche Kunden betreut er weiterhin? Wie wird die Überleitung an das neue Management gestaltet? Earn-Out-Klauseln können die Situation zusätzlich verkomplizieren, wenn der ehemalige Inhaber finanziell vom Ergebnis abhängt, aber nicht mehr die Kontrolle hat.

Modell 3: Beraterrolle nach der Übergabe

Der Senior übergibt die operative Führung vollständig und bleibt dem Unternehmen als externer Berater verbunden – auf Stundenbasis, mit einem Monatshonorar oder projektbezogen. Typischerweise für sechs bis vierundzwanzig Monate.

Typische Dauer: 6–24 Monate.

Größtes Risiko: Die Grenze zwischen Beratung und Einmischung verschwimmt. Der Senior „berät“ – aber in der Praxis entscheidet er mit, gibt dem Nachfolger Anweisungen oder kontaktiert Mitarbeiter direkt. Die formale Trennung existiert auf dem Papier, nicht in der Realität. Mitarbeiter orientieren sich weiter am Alten statt am Neuen.

Lösung: Beratungsumfang präzise definieren – Themenfelder, Verfügbarkeit, Kommunikationswege. Der Berater berichtet an den Nachfolger, nicht umgekehrt. Keine direkten Weisungen an Mitarbeiter. Und: ein klares Enddatum. Eine Beraterrolle, die sich endlos verlängert, wird zur Schattenführung.

Modell 4: Externer Geschäftsführer mit Familie im Hintergrund

Die Familie hat einen externen Manager eingestellt, der die operative Führung übernimmt. Die Familie bleibt Eigentümerin, ist aber nicht mehr im Tagesgeschäft aktiv. Dieses Modell ist besonders relevant, wenn die nächste Generation noch nicht bereit ist.

Typische Dauer: Unbefristet, mindestens 24 Monate.

Größtes Risiko: Die Familie mischt sich trotzdem ein. Informelle Anweisungen, direkte Kontakte zu Mitarbeitern, Kommentare zu Entscheidungen des Managers – all das untergräbt dessen Autorität. Besonders kritisch wird es, wenn mehrere Familienmitglieder unterschiedliche Signale senden. Der externe Manager sitzt dann zwischen den Stühlen – und kündigt im schlimmsten Fall.

Lösung: Klare Governance-Struktur. Die Familie kommuniziert mit dem Geschäftsführer über ein definiertes Format – zum Beispiel über einen Beirat, der als Schnittstelle zwischen Eigentümern und Management fungiert. Einzelne Familienmitglieder geben keine operativen Anweisungen. Informationsrechte sind geregelt. Entscheidungskompetenzen sind vertraglich definiert. Mehr zur Gestaltung dieser Konstellation im Beitrag zur Familienverfassung.


Die vier Übergangsmodelle im Vergleich

ModellTypische DauerHauptrisikoWichtigster Erfolgsfaktor
Familieninterne Parallelführung12–36 MonateSenior lässt nicht losKlare Phasenplanung mit festen Enddaten
GF-Vertrag nach Verkauf12–36 MonateRollenkonfusion (Chef vs. Angestellter)Präzise Kompetenzregelung vor Closing
Beraterrolle6–24 MonateBeratung wird EinmischungKlare Abgrenzung und festes Enddatum
Externer GF mit Familie im Hintergrund24+ MonateInformelle Einmischung der FamilieGovernance-Struktur (Beirat als Schnittstelle)

Wer welche Rolle hat: Die Rollentabelle für die Übergangsphase

Die häufigste Ursache für Konflikte in der Übergangsphase: unklare Rollen. Die folgende Tabelle definiert, was von jedem Beteiligten erwartet werden kann – und was nicht.

RolleAufgabe in der ÜbergangsphaseWas nicht zur Rolle gehört
Senior / ÜbergeberWissen weitergeben. Kundenbeziehungen überleiten. Erreichbar sein für Rückfragen. Das Team ermutigen, dem Nachfolger zu folgen.Operative Entscheidungen treffen. Mitarbeiter direkt anweisen. Kunden ohne Absprache kontaktieren. Entscheidungen des Nachfolgers korrigieren.
Nachfolger / ÜbernehmerFührung übernehmen. Eigene Autorität aufbauen. Entscheidungen treffen – auch wenn sie anders ausfallen als beim Vorgänger.Alles sofort umkrempeln. Den Senior öffentlich kritisieren. Veränderungen ohne Kommunikation durchsetzen.
FührungsteamDen Nachfolger aktiv unterstützen. Offenes Feedback geben. Loyalität zum Unternehmen zeigen, nicht zur Person.Zwischen Senior und Nachfolger taktieren. Informationen zurückhalten. Veränderungen blockieren.
BeiratNeutraler Begleiter. Puffer zwischen Senior und Nachfolger. Entscheidungsqualität sichern. Stabilität nach außen signalisieren.Operative Entscheidungen treffen. Partei ergreifen. Den Senior in seiner alten Rolle bestätigen.

Die fünf häufigsten Konflikte – und wie Sie sie lösen

Konflikt 1: Der Senior korrigiert Entscheidungen des Nachfolgers

Warum es passiert: Alte Gewohnheiten, fehlendes Vertrauen, die Überzeugung, es besser zu wissen.

Lösung: Eine klare Vereinbarung: Ab einem definierten Zeitpunkt trifft der Nachfolger alle operativen Entscheidungen. Der Senior kann seine Meinung äußern – aber nur, wenn er gefragt wird. Diese Regel muss auch gegenüber dem Team kommuniziert werden, damit keine Parallelstrukturen entstehen.

Konflikt 2: Mitarbeiter spielen Senior und Nachfolger gegeneinander aus

Warum es passiert: Wenn unklar ist, wer entscheidet, suchen Mitarbeiter sich die Antwort, die ihnen passt. „Der Chef hat aber gesagt…“ wird zum Standardsatz.

Lösung: Eine einzige Kommunikationslinie. Operative Fragen gehen an den Nachfolger – nicht an den Senior. Wenn der Senior angesprochen wird, verweist er konsequent an den Nachfolger. Das erfordert Disziplin, ist aber entscheidend für die Autoritätsübertragung.

Konflikt 3: Kunden wollen nur mit dem Senior sprechen

Warum es passiert: Jahrelange persönliche Beziehung. Vertrauen ist personengebunden, nicht unternehmensgebunden. Ein klassisches Symptom hoher Inhaberabhängigkeit.

Lösung: Schrittweise Überleitung. Der Senior stellt den Nachfolger persönlich bei den wichtigsten Kunden vor. Zunächst gemeinsame Termine, dann zunehmend eigenständige Betreuung durch den Nachfolger. Die Botschaft an den Kunden: „Sie sind in guten Händen – und ich stehe hinter dieser Entscheidung.“ Dieser Prozess sollte sechs bis zwölf Monate vor der formalen Übergabe beginnen.

Konflikt 4: Der Nachfolger verändert zu viel zu schnell

Warum es passiert: Der Nachfolger will sich beweisen, eigene Akzente setzen, sich vom Vorgänger abgrenzen. Verständlich – aber riskant, wenn die Organisation noch nicht bereit ist.

Lösung: Priorisieren. In den ersten sechs Monaten nur Veränderungen angehen, die dringend nötig und gut begründbar sind. Große strategische Umbauten können warten, bis der Nachfolger etabliert ist. Ein Beirat kann hier als Temporegler dienen – er bremst nicht, aber er sorgt dafür, dass Veränderungen kommuniziert und abgestimmt werden.

Konflikt 5: Der Senior fällt in ein Loch

Warum es passiert: Keine neue Aufgabe, kein neuer Rhythmus, keine neue Rolle. Die Identität war über Jahrzehnte an das Unternehmen geknüpft. Plötzlich fehlt alles – Aufgabe, Status, Tagesstruktur.

Lösung: Die Zeit nach der Übergabe muss genauso sorgfältig geplant werden wie die Übergabe selbst. Eine Beiratsrolle, ein Engagement als Mentor, eine ehrenamtliche Tätigkeit oder ein neues Projekt – der Senior braucht eine Perspektive, die ihn davon abhält, ins Unternehmen zurückzukehren. Mehr dazu im Beitrag über das, was Unternehmer beim zweiten Mal anders machen würden.


Checkliste: 10 Regeln für eine gelungene Übergangsphase

  1. Rollen, Kompetenzen und Entscheidungswege schriftlich festlegen – vor Beginn der Übergangsphase.
  2. Einen klaren Zeitplan mit Phasen und Enddaten definieren – kein „offenes Ende“.
  3. Eine einzige Kommunikationslinie etablieren: Operative Fragen gehen an den Nachfolger.
  4. Die wichtigsten Kunden persönlich und gemeinsam übergeben – nicht per E-Mail.
  5. Regelmäßige Abstimmungstermine zwischen Senior und Nachfolger einplanen.
  6. Mitarbeiter offen und rechtzeitig über die Übergabe und deren Ablauf informieren.
  7. Einen Beirat oder externen Sparringspartner als neutrale Instanz einsetzen.
  8. Dem Nachfolger echte Entscheidungsfreiheit geben – auch wenn er es anders macht.
  9. Bewusste Abwesenheiten des Seniors einplanen – erst Tage, dann Wochen.
  10. Die persönliche Zukunft des Seniors genauso konkret planen wie die Übergabe des Unternehmens.

Sie stehen vor einer Übergabe und wollen die Übergangsphase professionell gestalten? Ein vertrauliches Erstgespräch klärt, welches Modell zu Ihrer Situation passt und wie Sie die typischen Stolpersteine vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Das hängt vom Modell ab. Bei einer familieninternen Übergabe sind zwölf bis sechsunddreißig Monate üblich. Bei einem Geschäftsführervertrag nach Verkauf zwölf bis vierundzwanzig Monate. Bei einer Beraterrolle sechs bis vierundzwanzig Monate. Entscheidend ist: Die Phase braucht ein definiertes Ende. Offene Übergangsphasen tendieren dazu, sich endlos zu ziehen.
Das ist das häufigste Problem. Die Lösung: klare vertragliche Regelungen, die den Rückzug formalisieren. Dazu gehört ein definierter Zeitpunkt, ab dem der Senior keine operativen Befugnisse mehr hat – unabhängig davon, ob er physisch anwesend ist. Ein Beirat kann als vermittelnde Instanz eingreifen.
Widerstand ist normal und erwartbar. Mitarbeiter, die jahrelang einem bestimmten Führungsstil gefolgt sind, brauchen Zeit. Die beste Strategie: Zuhören, verstehen, dann schrittweise eigene Akzente setzen. Nicht alles auf einmal verändern. Und: Schlüsselpersonen frühzeitig einbinden, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Das kommt auf die Phase an. In den ersten Monaten der Übergangsphase kann es sinnvoll sein, damit der Wissenstransfer erleichtert wird. Danach ist ein eigenes Büro eher kontraproduktiv – es signalisiert dem Team, dass der Senior noch da ist und erreichbar ist. Besser: definierte Präsenztage, die sich schrittweise reduzieren.
Genau dafür braucht es eine klare Entscheidungsregel – definiert vor Beginn der Übergangsphase. In der Regel gilt: Ab dem Zeitpunkt der operativen Übergabe entscheidet der Nachfolger. Der Senior kann seine Meinung äußern, aber die finale Entscheidung liegt beim neuen Verantwortlichen. Ein Beirat kann in strittigen Fällen als Schlichtungsinstanz dienen.
Proaktiv und positiv. Stellen Sie den Nachfolger persönlich bei den wichtigsten Stakeholdern vor. Die Botschaft: Kontinuität und Professionalität. Der Senior sollte dabei deutlich machen, dass er hinter dem Nachfolger steht. Ein gemeinsames Schreiben an die wichtigsten Geschäftspartner kann den Prozess unterstützen.
Ja. Die häufigsten Gründe: keine klare Rollenverteilung, ein Senior, der nicht loslässt, ein Nachfolger, der zu schnell zu viel verändert, oder ein Käufer, der die Integration falsch angeht. Die gute Nachricht: Die meisten dieser Risiken lassen sich durch Struktur, Kommunikation und einen Beirat deutlich reduzieren.
In den meisten Fällen ja. Nicht weil die Beteiligten es nicht könnten, sondern weil die emotionale Nähe zum Thema den Blick verstellt. Ein neutraler Dritter – ob Nachfolgeberater, Coach oder Beirat – kann Konflikte frühzeitig erkennen, moderieren und die Beteiligten auf Kurs halten.

Über den Autor

Dr. David Hoeflmayr begleitet Unternehmer bei Unternehmensnachfolge und strategischer Wertsteigerung.
Mit über 20 Jahren Erfahrung als Geschäftsführer in der Industrie, akademischem Hintergrund in Jura, Wirtschaft und Psychologie sowie Lehrtätigkeit an der TU München verbindet er Praxis, Strategie und Wissenschaft.
Sein Fokus liegt darauf, Unternehmen übergabefähig zu machen, Risiken zu reduzieren und nachhaltige Werte für die nächste Generation zu schaffen.

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